Normalverteilung üben

Die Normalverteilung beschreibt Größen, bei denen sich viele kleine Einflüsse überlagern, etwa Körpergrößen oder Messfehler.

Als Glockenkurve mit den Sigma-Regeln erlaubt sie Prognosen über Streuung und Anteile.

Übungen mit Lösungen

Die Normalverteilung ist symmetrisch um den Erwartungswert μ, und ihre Form hängt nur von μ und der Standardabweichung σ ab. Wahrscheinlichkeiten bestimmst du über die standardisierte Größe z = (x − μ) : σ. Für große n lässt sich die Binomialverteilung durch die Normalverteilung annähern.

Aufgabe 1

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Wert zwischen μ − σ und μ + σ liegt?

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etwa 68 %

Nach der Sigmaregel liegen rund 68 % der Werte im Bereich μ ± 1σ.

Aufgabe 2

Wie viel Prozent der Werte liegen außerhalb von μ ± 2σ?

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etwa 5 %

Innerhalb von μ ± 2σ liegen etwa 95 %, also liegen rund 5 % außerhalb.

Aufgabe 3

Wozu brauchst du die Standardisierung z = (x − μ) : σ?

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um dieselbe Tabelle für jede Normalverteilung zu nutzen

Mit z rechnest du jede Normalverteilung auf die Standardnormalverteilung um.

Aufgabe 4

Wann darfst du eine Binomialverteilung durch die Normalverteilung annähern?

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bei großem n

Als Faustregel gilt: Die Näherung ist brauchbar, wenn σ = √(n·p·(1−p)) größer als 3 ist.

Häufiger Fehler

Die Sigmaregeln als exakte Werte zu behandeln. Sie sind Näherungen; für genaue Werte brauchst du die Tabelle. Und zu übersehen, dass 1σ, 2σ und 3σ unterschiedliche Prozentwerte haben.

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Bereich: StochastikAb Klasse 13 · Klassenangabe nach dem NRW-Lehrplan; je nach Bundesland kann die Einordnung abweichen.
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